Liebe Mai,
sehr gerne schreibe ich dir zu deiner Frage, und ich würde das Feld gerne von hinten aufrollen.
Ich hatte eine sehr schöne Kindheit, geborgen in einer Familie, viele Kinder in der Nachbarschaft, aber ich hatte auch öfter Ängste und war traurig.
So gab es glückliche Momente in meiner Kindheit. Unbeschwert.
In meiner Jugend gab es auch glückliche Momente , aber der Druck auf mich wuchs, die Ängste wurden größer. So war zwar auch meine Jugend rein objektiv heil und unbeschwert, aber subjektiv war sie dramaaatisch, aufregend.
Und als "so -grade- mal-Erwachsene"erlebte ich das, was du auch beschrieben hast, ich war ständig auf der Suche nach DEM GLÜCK. Nach dem dauerhaften Glück. Aber dieses wollte sich so gar nicht einstellen oder gar festhalten lassen.
Stattdessen hatte ich viele Ängste, genauso viele Wünsche und mein größtes Hobby war zu be-und verurteilen. Schließlich war ich richtig, und die anderen maß ich an mir.
Diese Einstellung brachte mir nicht das ersehnte Glück.
Obwohl es mir stets gut ging und auch in dieser Zeit alles geschmeidig lief, sah ich Berge von Problemen .
Aaaber dann, dann kam irgendwann meine Sternstunde, denn Themen wie :
Vertrauen, DEIN WILLE GESCHEHE, annehmen, loslassen, Gott, Stilleusw... erschienen an meinem Horizont.
Diesem Horizont strebte ich zu. Und je nähr ich diesen Themen kam, umso ruhiger wurde es in mir.
Nun, und wenn ich mich heute betrachte, so fällt mir auf, daß ich Wünsche im eigentlichen Sinne gar nicht habe.
Ich liebe mein Leben, genieße den Augenblick, vertraue völlig auf die göttliche Führung und fühle mich täglich reich beschenkt.
Ja, es gibt die Momente, in denen ich aus der Spur bin, mal aufgebracht, mal ängstlich, aber immer schneller gelange ich zurück in meine Mitte.
So kann ich also sagen, daß ich niemals zuvor so entspannt, so glücklich war, wie jetzt .
Das wiederum heißt keineswegs, daß ich in allgegenwärtiger Glückseeligkeit schwelge, aber in mir ist eine Zufriedenheit, die so wohltuend ist. Ausserdem ist es angenehm, aus einer stetigen Erwartungshaltung herausgetreten zu sein. Und die Ängste, die mich so lange so grausten, die sind geschmolzen .
Nee, weg sind sie nicht, und manchmal, wenn ein rauher Wind weht, so können sie auch durchaus mal anwachsen, aber schnell verlieren sie auch wieder an Wuchtigkeit.
Dieses lichte Haus hier, mit seinen vielen wunderbaren Seelen, hat ein ganz großes Stück zu dieser Tatsache beigetragen.
Gehen mußte/muß ich meinen Weg zwar selbst, aber wunderbare Wege wurden/werden mir gezeigt, und ebenso wunderbare Wegbegleiter gesellten/gesellen sich zu mir.
So bin ich voller Freude ,Dankbarkeit und Zuversicht.
liebe Lichtgeschwister, für euer unermüdliches und geduldiges dienen
.
Ich bin glücklich, jetzt. -
Grüße von Herzen,
Biggi


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), dass ich eigentlich nur glücklich sein wollte...eine Manie, oder?
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Liebe Mai,
liebe Lichtgeschwister, für euer unermüdliches und geduldiges 

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