Lieber Matthias,
danke für diese wunderbaren Gedanken, die auch für mich prima zum Schweigen passen.
Einige waren ja nun auf dem Retreat, haben die
Stille
, wie auch immer erfahren. Auch viele von uns, die nicht mit waren, wissen, ahnen, was auch immer inzwischen, daß die Stille ein Schlüssel ist. Ein Schlüssel zu unserem wahren , göttlichen Selbst.
Während der sieben Tage, hatte ihr einen perfekten Rahmen, die Stille einzuladen und sie zu (er)leben, aber nun, seit ihr, wie wir alle auch, wieder in eurem Alltag, der ja bei den meisten hier, nicht in der Stille liegt.
Darüber habe ich nachgedacht.
Gerne würde ich mehr Stille erfahren , und Babas Anregungen finde ich stimmig und wunderbar, die Frage ist, wie integriere ich die Stille in meinen Alltag?
Von Gabi , Elisabeth und Herbert weiß ich , daß sie beruflich sehr eingespannt sind. Gabi zusätzlich noch mit den Jungs.
Mir geht es auch so: verschiedene Jobs, Kind, Veranstaltungen hier, Familie dort, Haushalt da.
Das alles ist sehr schön, gefällt mir, füllt mich aus, es ist nicht stressig, sondern bunt, farbenfroh, turbulent, manchmal auch anstrengend. Aber wohnt die Stille in diesem Konzept?
Wie integrierst du die Stille in deinem Alltag ? Wie macht ihr lieben Menschen das hier in eurem Leben ?
Macht ihr seit dem Retreat etwas anders? Habt ihr andere Ansätze ?
Eine Sache ist mir noch aufgefallen:
Ich kann in der größten Turbulenz eine gewisse Stille in mir tragen.
Baba
hat es mit seinen Worten umschrieben:
Je mehr ich ganz und gar im Jetzt lebe, vertrauenvoll diene und grad diese Sache mit aller Hingabe mache, ohne daß meine Gedanken schon beim nächsten und übernächsten, sowie bei vergangenen Events weilen, je mehr ich mein
Ego
zum Schweigen bringe, dankbar annehme was ist, umso mehr ist es still in mir.
In der Mitte sein, sich zentrieren, alles gute Möglichkeiten , sich auch im stürmischen Alltag "still" zu fühlen .
Gibt es eine schöne tägliche Übung die ihr gerne macht ? Könnt ihr etwas empfehlen?
Eins habe ich ebenfall erfahren: es ist möglich , in jedem Alltag zumindest Ruhe einkehren zu lassen.
Oft dachte ich:
Geht nicht! Ich muß dies und das und jenes tun, und zwar schnell, sonst .... Kathastrophe.

wer sagt das ?

genau! Man muß nur bereit sein, etwas Mut aufbringen für den ersten Schritt und vertrauen in den Fluß der Dinge und vor allem in Gott, der keine
Fehler
macht.
ja, ich bin gespannt, ob ihr mir etwas schreiben mögt ,
Grüße von Herzen,
Biggi ( die grad Suppe kocht, schreibt, in Gedanken bei der Spielgruppe heute Nachmittag ist, sowie in Gedanken schon mit dem Hund um die Ecke und bei meinem Kind in der Schule

pfffffff )
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