
Zitat von
Matthias A. Exl
es scheint momentan eine sehr "spannende" Zeit zu sein, die sehr viele Menschen schüttelt...

Ihr Lieben,
ja

, diesem Satz kann ich nur voll und ganz zustimmen!
Die "Auseinandersetzungen" mit meinem lieben Mann sind immer "saisonbedingt"

- nicht lachen! Das stimmt! Je mehr Stress wir im Büro haben und je mehr wir arbeitsmäßig "unter Druck" geraten, desto "explosiver" wird die Stimmung. Da gehört oft seeeehr viel Selbsterkenntnis und -reflexion dazu, um nicht in den alten Strom zu hüpfen.
Aber das Gute daran ist, dass wir durch unseren gemeinsamen Weg Situationen, in denen es brutzelt

, mittlerweile als "
Prüfungen" sehen können und es dadurch immer öfter gelingt, ruhig(er) zu bleiben, wenn auch nicht immer. Und das schlechte Gewissen ist irgendwie auch immer stärker als früher einmal, wo es sich noch recht einfach beiseite schieben ließ mit der inneren Einstellung: Ist sowieso immer der andere
Schuld
.

(Das funktioniert jetzt irgendwie nicht mehr

).
Nein, ist natürlich nur ein Scherz!

Gott sei Dank funktioniert das nicht mehr! Denn nur so haben wir Gelegenheit, aneinander zu wachsen, anstatt uns auseinander zu leben.
Aber gerade in einer stressigen Zeit nimmt man sich ungern die Zeit für
Selbstreflexion
. Ich versuche es beim Schlafengehen und schlafe oft über diesen Gedanken ein, was mir häufig sehr intensive Träume beschert, die manchmal ganz klar, dann wieder ziemlich verwirrend sind. Aber dies ist auch eine gute Hilfe von oben, zu reflektieren.
Die beste Lösung wäre natürlich, dem Stress und somit dem Aus-der-Mitte-geraten bewusst entgegenzuwirken. Dies funktioniert aber nur dann, wenn wir uns nicht vom Außen (an)treiben lassen - vom Chef, von der Familie oder von Freunden, die alle mit Zeit, Aufmerksamkeit oder irgenwelchen Gefälligkeiten und Tätigkeiten "bedient" werden möchten. Es muss uns bewusst werden, dass wir viele Dinge nur tun, um geliebt zu werden und weil wir zu feige sind, wahrhaftig zu kommunizieren. Dies war auch lange Zeit mein Thema (und ist es teilweise noch immer), nicht Nein sagen zu können, weil man ja niemanden vor den Kopf stoßen will...

Doch ist die zentrale Frage, wem diene ich mit meinem Verhalten? Meinem Seelenwohl sicherlich nicht und auch nicht dem fordernden Gegenüber.
Je mehr der Mensch aus der Mitte gerät, desto harmonie- und ruhebedürftiger ist er, desto mehr sehnt er sich nach dem inneren Frieden und der
Ruhe
- und reagiert umso explosiver, wenn er diese nicht erhält. Wie kann uns unsere Seele besser Bescheid geben, dass es Zeit ist, sich zu besinnen und in die Mitte zurückzufinden?
Unsere Partner sind weder für die Unruhe verantwortlich, noch wollen sie diese stören. Sie sind lediglich unsere Lehrer bei unserer Reise zu uns selbst!
Bei dieser Gelegenheit:

mein Schatz!
HERZlichst
Gabi
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