Lieber Matthias,
Ich denke, daß (speziell in Österreich) die religiöse
Prägung eine starke Rolle spielt und die Anbindung an diese Vorstellungen ebenfalls und stelle jetzt vorsichtshalber mal klar, daß ich diese in jeder Hinsicht respektiere, so wie auch jene anderer Religionen aller Kulturen.
Auf Grund meines Themas „Schöpfer des Universums“ ist für mich der eigene Wille als Mensch maßgeblich um als Teil Gottes im Resonanzgeschehen willentlich zu wirken, und zwar nicht egozentriert sondern selbst schöpferisch. Meine Aufgabe als Mensch und als Produkt seiner Gedankenmatrix ist es, seine
Reflexion
zu (er)leben und ihm damit dienlich zu sein. Natürlich bedeutet „ich will“ in seiner primitivsten Form etwas anderes als das worüber im Moment diskutiert wird. Hier geht es nur um den Aspekt der Verdeutlichung vom „freien Willen“ des Menschen, der besagt daß Wille an sich, so er einem edlen Zweck dient, ein göttlicher ist Die Thematik des EGOs ist mit Vorsicht zu behandeln, weil sie in ihrer negativen Bedeutung leicht abgleitet von innerer Stärke die eine treibende Kraft ist (und da sind wir wieder beim Zitat) …sich befreien von was oder von wem? Na von der negativen
Prägung unserer Umgebung und der Zielsetzung zu eigenem Bewusstsein zu gelangen. Ich hab mit dem
Ego
kein Problem, so lange es für die anderen da ist UND für mich selbst. Für mich persönlich war und ist es die treibende Kraft um mich von kontrollierten Zwängen von außen zu befreien und stärker zu werden und glaub mir, es tut sooo gut… Ich habe deswegen meine Anteilnahme anderen gegenüber nicht verloren, im Gegenteil. Besonders durch meine Lebensgefährtin, die immerhin 15 Jahre jünger ist als ich, also 26, hat sich sehr viel zum positiven verändert. Ich muss dazu auch sagen, daß ich felsenfest davon überzeugt bin, daß sie ein Engel ist, den der liebe Gott mir gesendet hat. Diese junge Frau lehrt mich viel und sie ist eine alte Seele.
EGOismus kann und will ich mir nicht leisten, da ich mein Leben lang Egozentrikern gedient habe, und ich bin nicht größer geworden und wenn dann hab ich es nicht bemerkt. Seit ich in meinem Leben etwas aktiv verändern will, bewege ich mich gezielt in die Richtung wo ich mich hin haben will und bin erfolgreicher als je zuvor. Der liebe Gott spricht oft zu mir und hält mich manchmal etwas zurück, wo Vorsicht geboten ist, ein andermal gibt er mir Hinweise, wie´s weitergeht und dafür bedanke ich mich in Wort und Tat.
Ich kann deine Worte nachvollziehen Matthias, … oh der Kater gemahnt zur Nachtruhe!

(Tatsächlich!)
Alles Liebe, Norbert
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