"Buddha führte verschiedene spirituelle Übungen durch, um SEIN WAHRES SELBST zu erkennen. Aber keine dieser Übungen konnte ihm den Weg ins Nirvana (zur Befreiung
) weisen. Zu guter Letzt erkannte er, dass die Befreiung darin liegt, die fünf Sinne auf eine Heilige Weise zu benutzen. Er begriff, dass die Wiederholung des NAMENS GOTTES, eines Gebets oder eines Mantras (Japa), Meditation
, Versenkung, Bewußtseinsschulung (Dhyána), Gottesdienst (Yajna), Yoga usw. nichts als körperliche Tätigkeiten sind. Diese spirituellen Übungen sind nur für diejenigen notwendig, die mit dem Körper verhaftet sind. Jemand, der beständig in SEINEM WAHREN SELBST ist, braucht keine dieser Übungen durchzuführen. Buddha lehrte, dass Befreiung nur erreicht werden kann durch das Kultivieren (Entwickeln, Pflegen, Fördern) von Heiliger Schau, Einsicht, Haltung (Samyagdrishti); Heiliger Rede, Heiligem Wort, Ton (Samyagvác); Heiliger Konzentration, Selbstbeherrschung, Ausgerichtetheit des Geistes (Samyagshravanam); Heiligem Empfinden (Samyagbhávam) und Heiliger Handlung (Samyakkriyá
." -
Baba
Ich finde dies sehr konkrete Hinweise von Baba in Bezug auf den spirituellen Weg. Da stellt sich doch die Frage, welche dieser Übungen praktiziere ich schon im meinem Leben? Welche hat mich weitergebracht? Wo tue ich mir schwer?
Hier sind sie also, die Übungen:
1.) das Fördern von Heiliger Schau = Einsicht
2.) das Erlernen der heiligen Rede, dem heiligem Wort oder Ton ("sprich mit Gottes Stimme")
3.) das Fördern der heiligen Konzentration, Selbstbeherrschung und Ausgerichtetheit des Geistes
4.) das Erlernen der Hellfühligkeit, des heiligen Empfinden
5.) und das Leben ausrichten als heilige Handlung
Persönlich für mich kann ich diese Frage beantworten, doch möchte ich erst später darüber schreiben. Wie sieht es in eurem Leben aus?
von Herzen alles Liebe,
Matthias
Lesezeichen