1silith0 (27.01.2012),Christina Wuga (02.02.2012),Micha (27.01.2012)
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Hallo, ihr Lieben,
eine interessante Doku zum Thema Wasser -
Aussage von Nestle - Chef Brabeck (ein Villacher)
Wasser ist kein Menschenrecht und sollte einen Marktwert haben.
... schon diese Aussage ist eigentlich unglaublich!
Doku: "Bottled Life". Flaschenwahn statt Wasserhahn. Luxuswasser oder Luxus Wasser? - YouTube
Flaschenwahn statt Wasserhahn
Nestlé macht heute schon einen Zehntel seines Gesamtumsatzes von 110 Millarden Schweizer Franken mit Flaschenwasser.
Peter Brabeck von Nestlé verdient 8,3 Millionen Franken im Jahr!
Die grossen Probleme schafft das Wassergeschäft doch nicht in wohlhabenden, demokratischen Gemeinwesen, sondern in der Dritten Welt.
Womit ist zu rechtfertigen, dass Einwohner der britischen Hauptstadt London in Flaschen abgefülltes Trinkwasser von den Fidschi-Inseln trinken, wenn gleichzeitig 35 Prozent der Fidschi-Insulaner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben? Korrupte Regierungen und profitgierige Unternehmen seien in der Wasserwirtschaft die schlimmste Kombination, sagt Maude Barlow, ehemalige UNO-Chefberaterin für Wasserfragen.
Sie bezeichnet Nestlé als «Raubtier auf der Suche nach dem letzten sauberen Wasser dieser Erde.» Schnell und Gehriger schildern die Auswirkungen von Nestlés Wassergier in Pakistan und Nigeria. Hier macht der Konzern mit der Marke «Nestlé Pure Life» seit einigen Jahren ein Riesengeschäft. Der Umsatz mit dem Mineralwasser beträgt 9 Milliarden Franken.
In der Ortschaft Bhati Dilwan bedeutet dies, dass Nestlé Grundwasser absaugt und dieses für teures Geld der pakistanischen Oberschicht verkauft. Für die lokale Bevölkerung werde noch nicht mal ein Zapfhahn am Rande der Fabrik eingerichtet, klagen Anwohner.
In Nigeria ist eine Flasche «Pure Life» bisweilen teurer als ein Liter Benzin. Allerdings hat Nestlé auch hier nicht nur Kritiker. Findige Geschäftsleute sehen den Schweizer Konzern gar als Vorbild und mischen nun ihrerseits mit Wasserangeboten den Markt auf.
Gütige Nicht-Hilfe
Ob das Geschäft mit dem lebensnotwendigen Gut grundsätzlich zu verurteilen ist, bleibt dem Zuschauer überlassen. Was «Bottled Life» schonungslos zutage fördert, ist die intellektuelle Beliebigkeit der Nestlé-Chefetage.
Für den Verwaltungsratspräsidenten Peter Brabeck scheint sogar unklar, ob Wasser ein Menschenrecht ist. In einer Videoeinspielung zeigt er sich entschieden dieser Auffassung, ein andermal bezeichnet er ebendies als «Extremposition».
Insgesamt erweist sich der Boykott-Entscheid der Nestlé-Leute, die selbst Dreharbeiten in einer mutmasslich harmlosen Wasserabfüll-Fabrik in Maine untersagten, als Segen für die Filmemacher: Dank der gütigen Nicht-Hilfe aus Vevey wird der vergleichsweise brave Dokfilm zum PR-Desaster für den Weltkonzern. «Bottled Life -- Nestlés Geschäfte mit Wasser» läuft ab dem 26. Januar in den Deutschschweizer Kinos.
Liebe Grüße
Michi
1silith0 (27.01.2012),Christina Wuga (02.02.2012),Micha (27.01.2012)
Guten Morgen liebe Michi,
ich danke dir für diese Aufklärung. Das habe ich nicht gewusst. Nun, ob es stimmt oder nicht, das weiß ich nicht, jedoch alleine der Gedanke daran lässt mich zusammenzucken. Was ich jedoch immer mehr beobachte ist, dass vieles bekannt gemacht wird und an die Öffentlichkeit kommt, und dies über die verschiedensten Wege. Die Wahrheit kommt immer mehr ans Tageslicht, egal ob im Bereich Wirtschaft, Politik oder sonstigen Bereichen des Zusammenlebens. Und dann darf jeder einzelne für sich unterscheiden und dann entscheiden, was er tun mag.
Liebe Grüße und einen schönen Freitag
Michael
Christina Wuga (02.02.2012),Marion Frey (27.01.2012),Sabine I. Exl (27.01.2012)
Hallo ihr alle,
in jedem Supermarkt kann man Wasser kaufen, ob das jetzt von Nestle ist oder nicht, finde ich egal.
Wasser als Marktware finde ich falsch.
Liebe Grüße, Carolin
Christina Wuga (02.02.2012),Marion Frey (27.01.2012),Sabine I. Exl (27.01.2012)
Liebe Carolin,
soweit ich mich an die damalige Dikussion erinnere, geht es da nicht um Mineralwasser, das in den Geschäften erhältlich ist, sondern um unser ganz normales Trinkwasser, das aus der "Leitung" kommt. Hätte ein Konzern - welcher auch immer - das Patent auf unser Trinkwasser, gäbe ihm das nicht nur die Möglichkeit der Bestimmung der "Zuteilung" von Menge des Produkts, sondern auch des Preises und der "Zusätze" im Produkt. Das wäre dann schon eher bedenklich. Mehr als bedenklich....
Alles Liebe, Sabine
Sabine I. Exl
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Christina Wuga (02.02.2012),Marion Frey (27.01.2012),Micha (27.01.2012)
Liebe Sabine,
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ok, danke. Vielleicht habe ich das nicht richtig verstanden!
Liebe Grüße, Carolin
Sabine I. Exl (27.01.2012)
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