Herzlich willkommen im Lichtarchiv
Deinem spirituellen Archiv für Selbstfindung, Geistheilung und Glaubensfragen
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Hallo meine Lieben,
heute habe ich ein Email bekommen mit einem wunderschönen Gebet, wenn ich es an 11 Personen weiterleite gehe ein Wunsch in Erfüllung.
Ich habe keine irdischen Wünsche, göttliche Glückseeligkeit zu erlangen ist mein Wunsch......was auch ein Wollen ist.
Es gibt verschiedene Arten von "wollen".
Wir atmen und essen weil wir leben wollen.
Wir arbeiten und geniessen unsere Freizeit weil wir leben wollen.
Wir haben eine Familie, einen Partner, Kinder und Freunde weil wir lieben wollen.
Wir vertiefen uns hier in die Spiritualität weil wir unsere Göttlichkeit erkennen wollen.
Es gibt Wünsche aus dem Egoheraus und Wünsche die göttlich sind, alle Wünsche sind berechtigt, bis wir realisieren, dass wir nur einen Wunsch haben, den Wunsch nach Gott.
Herzlichst isabel
Ergänzung : wir dürfen uns wünschen und wollen was wir wollen, wir sollten dabei bedenken, dass wir auch die Konsequenzen tragen für die Auswirkungen.
Geändert von Lightpoint (25.04.2009 um 14:46 Uhr)
Hallo meine Lieben
auch das Wollen des loslassens des Wollens ist ein Wollen!!
(nur ein kleines wollen eines Wortspiels mit dem Wollen)
Herzlichst isabel![]()
Liebe Isabel - Lightpoint !
Ich bin ganz deiner Meinung. Die Konia sitzt neben mir und schliesst sich dieser Meinung ebenfalls an.
Ist nicht der 'Freie Wille' ein wunderbares Gottes-Geschenk an die Menschheit? Und den Willen zum Wollen oder Nicht-Wollen damit ebenfalls?
Danke für dein für mich wunderbares Posting. (Die Konia meint das auch).
Liebe Grüsse
Gerg
Lieber Gerg und K
nia,
schön, dass Ihr beide da seid.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich ganz herzlich bei Dir Konia entschuldigen für meine Reaktion damals als Du mir mitteilen wolltest wie Du mich empfindest. Es ist Dein gutes Recht das zu fühlen was Du fühlst.
Herzlichst isabel
Sabine I. Exl
Ausbildungszentrum Herzenssache
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Liebe Isabel,
heute füge ich hier etwas hinzu.
Auf göttlicher Ebene ist jede Handlung, jeder Wunsch, das ganze Sein göttlich, da Schöpfung und Wille Teil ist der allumfassende Energie.
Wenn wir jedoch in das Polaritäten System der Schöpfung blicken, ist jeder Wunsch ein Hemmnis sich aus der Polarität zu befreien, sich zu erheben. Selbst wenn die Wünsche so schön gewählt sind, wie du sie beschrieben hast.
Sehen wir uns die Wünsche an:
Wir atmen und essen weil wir leben wollen.
Hier sagen die Weisen, die Erleuchteten, dass es sich am Weg irgendwann ergibt, dass man sich von diesem Wunsch löst. Nicht das Atmen, den das Atmen ist ein Seinszustand (wobei selbst hier atemlose Meditationszustände existieren). Sehr wohl aber das Essen (vgl. Lichtnahrungsprozess). In vielen Meditationspraktiken erhebt sich der Erleuchtete auch über diesen "Wunsch"... Denn es ist kein göttliches Wollen, essen zu wollen. Der Geist, das spirituelle Selbst kann auch hier sich über den Körper erheben und die wahre Glückseeligkeit des göttlichen Selbst erfahren, wogegen der kulinarische Genuss nur ein Bruchteil des Glücks bedeutet.
Wir arbeiten und geniessen unsere Freizeit weil wir leben wollen.
Viele würden das Leben so sehen, wie du es beschreibst. Doch nehmen wir wieder die Erleuchteten als Beispiel. Sie sehen ihr Tun als einzigen Gottesdienst, Arbeit ist Freizeit, Freizeit ist Gott. Alles ist Gottesdienst, es exisitert kein wollen mehr, denn sie sind in der göttlichen Glückseeligkeit aufgegangen und haben sich über den Wunsch des Egos erhoben: den Wunsch des Egos, viel Arbeit zu haben, keine Arbeit zu haben. Viel Freizeit zu haben, keine Freizeit zu haben. Sie haben sich über all dies erhoben und sind im All Eins aufgegangen, unterliegen nicht mehr der Polaritäten Täuschung.
Wir haben eine Familie, einen Partner, Kinder und Freunde weil wir lieben wollen.
Es klingt zwar logisch, doch ist dies ein sehr schönes Beispiel: "Ich habe.... weil ich will". Was genau will ich in deinem Beispiel: "Ich will... LIEBE". Wiederum das Ego und nicht "göttlicher Wunsch", auch wenn wir alle (bzw. die Meisten) es genau so leben. Tatsächlich ist es aber so, dass jene Erleuchteten eines gemeinsam haben: die Liebe in sich, ja sogar die Polarität des Männlichen und Weiblichen IN SICH gefunden haben. Es existiert dann kein Mangel mehr, den eine Familie, ein Partner, Kinder oder Freunde unbewusst kompensieren ("ohne meine.... fühle ich mich einsam"). Ich bin und lebe mit meiner Gemeinschaft von Familie, Partner und Kinder in einem neuen Gewahrsein, dem göttlichen Gewahrsein und nicht mehr dem des Wollens.
Wir vertiefen uns hier in die Spiritualität weil wir unsere Göttlichkeit erkennen wollen.
Ja, dies ist vollkommen richtig. Wir tun genau dies, wir hegen diese göttliche Wunsch in uns. Und auch jenen Wunsch gilt es, wie du selbst so schön in einem anderen Posting geschrieben hast irgendwann loszulassen um dann weiter wachsen zu können... Der Wunsch ist eine notwendige Initialzündung, um auf den Weg zu kommen und am Ende ein Feuer, welches sich selbst verbrennt um so hinter der Asche das Göttliche zu offenbaren.
Ergänzung : wir dürfen uns wünschen und wollen was wir wollen, wir sollten dabei bedenken, dass wir auch die Konsequenzen tragen für die Auswirkungen.
Diese Ergänzung war das Wichtigste überhaupt. Die Konsequenz - genau darum geht es. Die Konsequenz korrigiert und ist wie ein Richtungsweiser, sofern wir diese erkennne....
Genau heute hat Babafolgendes gesagt, was sehr schön das Erheben des Geistes über Wollen und Instinkte zeigt - wie passend:
"Erkennt, dass das den Menschen betreffendes Glueck nicht in Sinnesobjekten gefunden werden und erfahren werden kann. Welches Glueck auch immer von den Sinnesobjekten ausgeloest wird, es ist nur voruebergehend. Wirkliches und andauerndes Glueck kann nur aus dem inneren eines Menschen hervorgebracht werden. Die Sinne sollten dazu gebraucht werden dem Naechsten zu dienen. Die dumme Idee Glueck kann nur erreicht werden wenn der Mensch Sinnesfreuden froent, sollte aufgegeben werden. Nur Tiere geben sich damit zufrieden allein von den Sinnesorganen Erfuellung zu finden. Deshalb sollte jeder Mensch fest entschlossen bekunden:’ Ich bin ein Mensch und kein Tier.’ Nur wenn er diese feste Ueberzeugung vertritt, wird er sein animalisches Wesen aufgeben und seine Menschlichkeit kund tun. Nur wenn die Sinne unter Kontrolle gebracht worden sind kann das Wesen des Goettlichen erfasst werden." - Baba
von Herzen alles Liebe,
Matthias
Geändert von Matthias A. Exl (27.04.2009 um 08:01 Uhr)
Matthias A. Exl, MBA
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Hallo !
Das ist sehr interessant, und vermutlich brauche ich noch ein paar Leben um das zu verstehen ...
In dem Buch: Zero Limits (es geht um Hooponopono) frägt Joe Vitale Dr. Len (der unglaubliche Erfolge mit Hooponopono hatte; siehe meinen entsprechenden Thread im Forum) was nach der Erleuchtung kommt (wenn ich den Text richtig in Erinnerung habe. Ich habe das Buch verschenkt und kann daher leider nicht zurückgreifen). Er antwortete (auf Englisch) in etwa: I would have to kill das Göttliche (oder so ähnlich).
Das fand ich damals ziemlich blasphemisch und anmassend, bin aber inzwischen über ver-urteilen hinausgewachsenund denke, dass es auf das hinausläuft, was Matthias im Zitat genannt hat.
Verstehen tu ich es trotzdem nicht, macht aber auch nichts, kommt noch.
Alles Liebe
Lisa
Hallo meine Lieben
herzlichen Dank für die ausführlichen Erklärungen Matthias.
Alle diese "Wollen" welche ich hier erwähnt habe, sind auf uns als Mensch bezogen. Damit wollte ich aufzeigen an wie viele "Wollens" wir noch verhaftet sind als Mensch, ich schliesse mich da selber nicht aus, ich will auch leben, sonst wäre ich nicht inkarniert
Das Wortspiel war nur eine spontane Idee, nur aus Spass,
mit der Hingabe bin ich mit mir zufrieden, das funktioniert.
Nun wünsche ich uns allen einen wunderschönen Abend,
herzlichst Eure isabel
Liebe Isabel,
ich danke dir für deine Zeilen, dies hast du so schön gesagt.
Ein Gedanke dazu:
"Ich will leben", also mein InkarnationsWUNSCH während ich mich durch die Kausale und astrale Welt bewegte war ein göttlicher Wunsch. Dieser Wunsch sollte sich im Laufe der darauffolgenden Zeit des menschlichen Weges wandeln in:
"Ich bin ein geistiges Wesen, ich bin nicht mein Körper"
"Ich strebe nach der Vereinigung mit dem All Eins und bin mir meiner Göttlichkeit bewusst".
Wieso ist dies eine schöne Neuausrichtung? Es ist der Samen damit wir auch ein LEBEN in Fülle, Glück und Harmonie erleben dürfen.
Mir ist zwar klar, dass ich für dichIsabel
hier nichts Neues schreibe, doch dachte ich mir ich teile es mit den vielen anonymen Mitlesern... Ich danke besonders dir liebe Isabel für den wunderbaren Austausch zu diesem tollen Thema, welches du erstellt hast.
ich umarme euch von Herzen,
Matthias
Geändert von Matthias A. Exl (28.04.2009 um 07:40 Uhr)
Matthias A. Exl, MBA
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Lieber Matthias,
das sind wunderschöne Affirmationen!
Ich kann mir vorstellen, dass diese auch bei Suchtthemen gut anzuwenden sind. Wenn der Such(t)ende sich bewusst wird, dass er im Schoß Gottes all das findet, was er in seiner Sucht sucht, dann ist auch der Loslassprozess nicht mehr so schwierig.
Das schwierigste daran ist es, das Vertrauen zu finden.... und dabei helfen diese Affirmationen!
Eine würde ich noch hinzufügen (geklaut aus einem super Buch mit dem Titel "Befreie dich selbst"
):
"Ja, Gott liebt mich, ich liebe mich, alle lieben mich. Gott ist alles, ich bin alles. Ich bin die Liebe."
HERZlichst
Gabi
Hallo meine Lieben
soeben habe ich im Internet dies gefunden :
“Es ist die Willenskraft, die euch göttlich macht. Wenn ihr diesen Willen nicht mehr benutzt, seid ihr gewöhnliche Sterbliche... Wendet ihr aber kontinuierlich eure Willenskraft an, egal, welchen Rückschlägen ihr dabei begegnet, wird sie euch Erfolg, Gesundheit und die Kraft bringen, anderen Menschen zu helfen. Vor allem aber wird sie die Vereinigung mit Gott ermöglichen.” —Paramhansa Yogananda
Herzliche Grüsse isabel
Liebe Isabel,
dies ist vollkommen richtig, auch Sathya Sai Babasagt dies. Es ist die Willenskraft konstant an uns zu arbeiten, es geht im Grunde um den achtfachen Pfad nach Patanjali. Es geht hierbei um die Willenskraft, die die Disziplin ist die Übungen/den Fortschritt zu machen/zu fördern.
Denn ohne diese Willenskraft falle ich in die Teilnahmslosigkeit.
Baba sagt es so: am Anfang des Weges muss die kleine Pflanze (=spirituelle Entwicklung) durch einen Zaun (= Disziplin) vor den Schafen (=Alltags Bequemlichkeiten und Begegnungen) geschützt werden.
Später, wenn die kleine Pflanze zum Baum geworden ist, ist die Willenskraft/die Disziplin nicht mehr notwendig, denn die Schafe schlafen im Schatten des Baumes...
Ich umarme dich von Herzen, wie schön, dass du diese Stelle gefunden hast.
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
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Lieber Matthias
danke viel mals, mir gefällt der Vergleich mit den Schafen, finde ich sehr treffend. Im Internet wollte ich schauen um was es geht bei einer Kriyon - Einweihungund da kam ich auf die Seite wo Paramhansa Yogananda erwähnt wird. Sein Name hat schon immer eine faszinierende Wirkung auf mich gehabt, ein mal gehört und nie mehr vergessen, ich habe noch nie was gelesen von ihm.
Herzliche Grüsse und eine gesegnete Zeit wünscht ich Euch,
Eure isabel
Geändert von Lightpoint (04.05.2009 um 18:55 Uhr) Grund: habe wünsched geschrieben (-:
Liebe Isabel,
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danke von Herzen für deine lieben Zeilen... Wichtig, nur damit es die Mitleser nicht verwechseln, der Schüler von Paramahansa Yogananda - Roy Eugene Davis - lehrte uns eine "Kriya" Yoga Technik. Krion oder Kryon oder so gibt es auch, ist aber etwas anderes und in keiner Weise mit Kriya verbunden...
Ich umarme dich von Herzen,
Matthias
Matthias A. Exl, MBA
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